Zertifizierungen

Unsere Experten begleiten Bauherren und Investierende durch den Dschungel der Gebäude-Labels, beraten bei allen ESG-Themen und unterstützen als C-Sink-Manager bei der Zertifizierung biogener Gebäude nach dem Construction C-Sink Standard – für nachhaltige Werte und langlebige Gebäudeprojekte.

Dr. Christoph Neururer (Teamleitung)

DGNB / ÖGNI / SGNI Auditor
LEED accredited professional
EU taxonomie approved advisor
+41 78 258 52 37
Christoph.Neururer@openly.systems

Validierung von C-Senken in Gebäuden

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Gebäude-

labelling & Klima-Bewertung

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ESG Reporting

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CO2-Zertifikate unterstützen biogene Bauprojekte

OPENLY übernimmt als C-Sink Manager die Registrierung von CO2-Senken in biogenen Bauprojekten. Wir zertifizieren nach dem Global Construction C-Sink Standard, der sich am EU Carbon Removal Certification Framework (CRCF) orientiert.

Der Standard erfüllt höchste Qualitätsanforderungen, die durch das ICROA Label bestätigt sind. Sie profitieren von einem hochwertigen und handelbaren Zertifikat für Neubauten und Renovierungen, das Klimaschutz mit wirtschaftlicher Wertschöpfung effizient verbindet.

Bis zu 1% der Baukosten refinanzieren

Offsetting (Sie verkaufen die Zertifikate): Die Netto-Vergütung, inkl. Zertifizierungskosten, beträgt 85 Euro/t resp. 80 CHF/t

Insetting(Sie behalten die Zertifikate selbst): Die Zertifizierungskosten betragen ca. 20 Euro/CHF pro Tonne

Openly stellt als C-Sink-Manager CO2-Zertifikate aus, wodurch biogene Bauprojekte trotz höherer Kosten gegenüber konventionellem Bauen ermöglicht werden.

Die Vergütung stammt von myclimate.org als
Re-seller dieser Zertifikate und wird von der OPENLY AG nach Bauvollendung ausbezahlt.

Der
Standard:

Prinzip: Das Gebäude ist die C-Senke

Ersteller des Standards: Ithaka Institut

C-Sink Manager: OPENLY AG

Audit: CERES

Public C-Registry: Carbon Standard International

Endorsement: ICROA & EU CRCF

Inhalt:
Standard basiert auf dem Prinzip der Additionalität und fokussiert auf strukturell verbaute, biogene Baustoffe mit einer Nutzungsdauer von über 60 Jahren (EU-CRCF-Vorgabe: 35 Jahre), wie Konstruktionsholz, Pflanzenkohle-Beton, Hanf, Cellulose, Kork, Stroh, Bambus sowie Gras und Schilf.

Die Bestandeskontrolle wird jährlich durch den C-Sink Manager durchgeführt.

Es gibt kein Baseline-Szenario; die Berechnung erfolgt Netto, das heißt unter Berücksichtigung und Abzug der Emissionen aus Farming (Anbau), Verarbeitung, Transport und Einbau.

Die Zertifizierung durch OPENLY erfolgt auf dem Objekt (the building is the c-sink) zu Gunsten der Immobilieneigentümerin.


Use case:

Construction Stored Carbon

Credit: Construction Stored Carbon

Das Pilotprojekt OPENLY VALLEY WIDNAU mit 19 Wohnungen hat rund 900t CO2 eingespart (avoided emissions, nicht zertifizierbar) und zusätzlich 554t CO2 eingespeichert (stored carbon)

  • 119t aus Hanfbeton von Cancret.com (Aussendämmung und nicht tragende Innenwände)

  • 374t Konstruktionsholz (446m3)

  • 9t Kork

  • 52t aus Pflanzenkohle in Beton


    Der C-Sink von Valley Widnau beträgt somit ca. 375kg pro m2 Nettogeschossfläche resp. ca. 250 kg pro m2 Bruttogeschossfläche oberirdisch.


Was ist

CDR?

Pflanzen als CO2 Staubsauger am Beispiel von Hanfbeton:

1kg Hanf bindet während dem Wachstum (3 Monate) rund 1.7kg CO2. Durch die Photosynthese wird der Atmosphäre CO2 entzogen und über die Gebäudelaufzeit temporär gespeichert.

(Carbon Dioxide Removal)

CO2 Bilanzen basieren auf Ökobaudat resp. KBOB (Schweiz).
Wir haben diese für Sie verständlich aufgearbeitet:

Hanfbeton: Netto Negativ-Emission ca -100kg/m3

Holz: Netto Negativ-Emission ca. -727kg/m3


Zu beachten:

A) Oberstes Ziel muss es sein, CO2 Emissionen zu vermeiden.
OPENLY engineered Gebäude erreichen 6kg CO2 pro m2 Energiebezugsfläche was eine Reduktion von > -50% bedeutet und den gesetzlichen Vorgaben von Dänemark 2029 entspricht.

B) Werden Zertifikate aus C-Senken für ein Insetting verwendet oder an mylcimate.org verkauft (gelb strichliert in der Grafik), können diese nicht mehr in die CO2 Bilanz der Gebäudeerstellung mit eingerechnet werden. Ein solches Gebäude darf dann nicht mehr “netto null” bezeichnet werden.

C) Sofern Sie als Bauherr ohne OPENLY Beratung bauen, stellen Sie sicher, dass ihre Baumaterial-Lieferanten die in den Baustoffen enthaltenen C-Senken nicht bereits selbst verkauft haben (vgl. zB Neustark). Grundsätzlich gehört die Senke den Bauherren die für das Baumaterial bezahlt haben (das Gebäude ist die C-Senke).

Update: Gemäss Ankündigung vom 12.3.2026 von Minergie Schweiz folgt diese der gleichen Accounting-Logik.

Der Zertifizieurngs-Prozess

Das Potential von Gebäuden als C-Senken

Das jährliche C-Senken Potential beträgt rund 5 Gigatonnen CO2 was einem geschätzten Marktwert von 1 Trillion USD entspricht. Die EU hat mit dem CRCF ein rechtliches Rahmenwerk für temporäre Senken geschaffen.

Unsere Roadmap sieht vor, 2026 Pilotzertifizierungen um Umfang von 10’000t durchzuführen.